Rom – was für eine Stadt!
„Ob Kapitol, Kolosseum oder Campo de' Fiori, seit Jahrtausenden läßt Mamma Roma ihre Grazie und Grandezza vor klassischer Kulisse, auf den Märkten und Plätzen, zuweilen sogar im Stadion spielen. Es gibt wenige Besucher, die ihrem Charme nicht erliegen. In den letzten Jahren hat die 2760 Jahre alte Dame unter den Weltstädten ein Facelifting gemacht: Klassische Tempel, Säulen, barocke Kirchenfassaden erstrahlen in altem Glanz. Genießen Sie auch die Shopping-Tempel der alta moda, den schaumigen Cappuccino auf der Piazza... Nichts, Rom, kommt dir gleich!“
Was der „Marco Polo Rom“ weiß, hat der Ökumenische Jugendchor Salzwedel auf seiner jüngsten Konzertreise nach Italien vom 5.-11. Februar 2011 erlebt: Wir besuchten eine moderne Weltstadt und tauchten gleichzeitig ein in die spannende Geschichte der ersten europäischen Supermacht. Das römische Reich erstreckte sich zeitweise vom Euphrat bis nach Britannien und bis an die Wüste Sahara. Die Spuren der „Alten Römer“ haben wir entdeckt!
Auf der Hinfahrt logierten wir am Gardasee und bei der Rückfahrt machten unsere Busse in Sterzing am Brenner Pause für eine Nacht.
An drei Vormittagen übten wir am Oratorium „Emmaus“ von Thomas Gabriel. Nachmittags und abends „eroberten“ wir Rom – mit dem Bus, zu Fuss und mit unserer Musik. Es gab zwei thematische Stadtbesichtigungen: 1. Das antike Rom und 2. Die berühmten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Vatikan mit dem Petersdom, der größten christlichen Kirche der Welt. Im Audienzsaal nahmen wir an der Papst-Audienz teil und sangen ein Lied für Benedict. Das „Emmaus“-Oratorium erklang vollständig in einem Konzert im Pantheon und in Ausschnitten in der Deutschen Nationalkirche „Sta. Maria dell' Anima“ während einer Heiligen Messe. Matthias Böhlert spielte die Orgel. Den Abschluß der Besichtigungen bildete der Besuch einer Katakombe.
Unter den ca. 70 ReiseteilnehmerInnen befanden sich auch Instrumentalisten aus Leipzig, Lübeck, Stendal und anderen Orten.
Mit EMMAUS legte das ökumenische Autorengespann Eugen Eckert (Text) und Thomas Gabriel (Musik) sechs Jahre nach dem erfolgreichen Rockoratorium "Daniel" (Aufführungen durch den Jugendchor 2009/2010 in Tschechien, Russland, Salzwedel, Magdeburg, Berlin u.a.) sein zweites abendfüllendes Werk vor.
"Die Musik umfasst eine große Bandbreite von polyphoner Strenge über romantische Klangmalerei bis zum fetzigen Rock. Warme Streicherintermezzi, gastfreundliche Kleszmermusik, traurige Saxofonweisen, drohende Schlagzeugwucht, spottendes Vibraphon und Glockenwerk sowie triumphierende Trompete untermalen und verbinden den exzellenten Gesang des Chores und der Gesangssolisten....Die Musik in den erregenden Phasen der Handlung ist erfüllt von einem stürmischen, das Publikum ergreifenden Ausdruckswillen, der ohne den Umweg sakraler Stilisierung dem Passions- und Ostergeschehen unmittelbare lebendige Gegenwärtigkeit verleiht." (Main-Echo)
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung der Reise und freuen uns, wenn Sie uns weiter helfen: Im Februar 2012 führt uns unsere Konzertreise nach Köln und Siegburg. Einen Monat später feiern wir das Jubiläum 15 Jahre Ökumenischer Jugendchor Salzwedel.
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